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Unternehmensportrait

Metzger-Tradition und Qualität seit 1934

Seit nunmehr über 75 Jahren und in dritter Generation besteht die Metzgerei Schmid in Wortelstetten. Das Familienunternehmen Metzgerei Schmid ist eine lange Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen. Doch damals wie heute gelten für uns stets die gleichen Leistungs- und Qualitätsprinzipien: Wir bieten Ihnen feinste Fleisch- und Wurstspezialitäten aus eigener Schlachtung, von Tieren, die wir ausschließlich aus der heimischen Landwirtschaft beziehen!

Gerade in Zeiten, in denen Fleisch oft Schlagzeilen macht, ist es umso wichtiger, in einer Metzgerei einzukaufen, der man vertrauen kann. Dieses Vertrauen möchten wir Ihnen schenken und wir arbeiten jeden Tag daran, es uns neu bei Ihnen zu verdienen. In unserem Betrieb stehen Qualität und Frische an erster Stelle und wir sind immer bemüht, Ihren Wünschen und Vorstellungen gerecht zu werden. Fachliche Kompetenz und persönliche Beratung beim Verkauf werden bei uns groß geschrieben. In den vielen Jahren des Bestehens unserer Metzgerei konnten wir eine große und treue Stammkundschaft an uns binden. Dafür bedanken wir uns bei Ihnen allen recht herzlich. Danke sagen wir bei diesem Anlass gleichfalls zu all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie zu unseren Lieferanten und Geschäftspartnern für die oftmals jahrzehntelange Treue zu unserer Firma.

Ihr Metzgermeister

von links: Werner jun., Stefanie, Maximilian, Maria, Werner sen. und Judith Schmid

Die Generationen der Metzgerei Schmid

Franz Schmid
geb. 1898, †1987

Franz Schmid (Unternehmensgründer)

Der Firmengründer Franz Xaver Schmid wurde am 27.11.1898 in Sirchenried Kreis Aichach-Friedberg als drittes von insgesamt neun Kindern von Maria und Josef Schmid geboren. Nach Beendigung seiner Schulzeit von 1905 – 1915 in Göggingen und Augsburg, machte er von 1916 – 1919 in Konstanz am Bodensee eine Lehre zum Metzgergesellen. Nach mehreren Wander- und Gesellenjahren im Badischen, in Württemberg und im bayerischschwäbischen Raum zog es ihn wieder zurück nach Augsburg, wo er 1932 seine Prüfung zum Metzgermeister absolvierte und seine Frau Katharina Schmid, geb. Wieland, heiratete. 1934 machte er sich als Inhaber einer Augsburger Pachtmetzgerei selbstständig und eröffnete die Metzgerei Schmid. 1938 beschloss Franz Schmid samt Ehefrau und den drei Kindern Franz, Werner und Christian den Umzug von der Stadt auf das Land. Dazu kaufte er im ländlichen Wortelstetten das Anwesen der Familie Zach, das damals aus einem Wohnhaus mit Laden und einer angebauten kleinen Metzgerei mit Stall bestand. In Wortelstetten wurden später Tochter Lieselotte und Sohn Erich geboren. Auf das Land nach Wortelstetten zogen ihn vornehmlich „die Zeichen der Zeit“, wie die gespannte Lage in der Fleischbranche, die aufkommende Kontingentierung sowie aufziehende Kriegswolken am Horizont. Kurz nach dem Umzug eröffnete Franz Schmid in dem neu erworbenen Anwesen in Wortelstetten – bis heute Haupt-Firmensitz – seine eigene „Metzgerei Schmid“. Nachdem die bitteren Nachkriegsjahre  und die Währungsreform überstanden waren, baute, erweiterte, und verbesserte Franz Schmid mit Willenskraft und Energie in vielen Jahren harter Arbeit seine Metzgerei. 1961 übergab er die Metzgerei an seinen Sohn Werner und zog mit seiner Frau nach Herbertshofen. Dort verlebte er noch viele schöne Jahre, in denen er endlich auch seinen Hobbys, dem Gesang und dem Reisen, nachgehen konnte. Franz Schmid starb 1987 im Alter von 89 Jahren.

Werner Schmid Sen.
geb. 1934, †1989

Werner Schmid Sen.

Werner Schmid sen. wurde am 29.06.1934 in Augsburg als zweites von insgesamt fünf Kindern von Katharina und Franz Xaver Schmid geboren. Seine Geschwister waren Franz (geb. 1932), Christian (geb 1937), Lieselotte (geb. 1938) und Erich (geb. 1940). Er absolvierte die Grundschule in Wortelstetten und wechselte später in die Mittelschule nach Wertingen. Im Anschluss daran begann er seine Lehr- und Ausbildungsjahre, die er im April 1952 mit dem Gesellenbrief in der Berufschule Donauwörth beendete. Nach einigen Gesellenjahren im elterlichen Betrieb packte er die Meisterprüfung an, die er im Juni 1956 vor der Handwerkskammer für Schwaben in Augsburg mit Erfolg ablegte. Werner Schmid sen. übernahm im Jahre 1961 den Betrieb des Vaters und heiratete im selben Jahr seine Frau Maria Schmid, geb. Deisenhofer. Die Kinder Elisabeth und Werner wurden 1962 und 1966 geboren. Werner Schmid sen. baute den elterlichen Betrieb weiterhin erfolgreich aus, indem er mehrere gewagte Marketing-Ideen und Vorhaben umsetzte: Großhandel mit dem Rhein-Main Gebiet, Gründung des „Großverkaufs an Jedermann“, Aufbau von Verkaufsniederlassungen im Raum München, Neubau und starke Vergrößerung des Ladengeschäftes in Wortelstetten, sowie Neubau einer Groß-Schlachtanlage mit deutlicher Kapazitätsausweitung. Mit viel Elan und Schaffensfreude gelang es ihm, das Unternehmen weit über die Grenzen des Landkreises Dillingen hinaus bekannt und erfolgreich zu machen und so gute Voraussetzungen für die dritte Generation zu schaffen. Eine kurze und schwere Krankheit riss ihn im Jahr 1989 überraschend und viel zu früh mit nur 55 Jahren mitten aus dem Leben.

Werner Schmid
geb. 1966

Werner Schmid

Werner Schmid wurde am 28.12.1966 in Augsburg als zweites Kind von Maria und Werner Schmid sen. geboren. Zusammen mit seiner älteren Schwester Elisabeth (geb. 1962), wuchs er in Wortelstetten mit dem elterlichen Betrieb auf. Schon früh als ABC-Schütze stand für Werner Schmid sein späterer Berufswunsch „Metzgermeister“ zu werden fest. Seine Schulzeit von 1972 bis 1982 in Pfaffenhofen und Wertingen beendete er mit dem Abschluss der mittleren Reife. Anschließend absolvierte er bei der Metzgerei Griener in Lauingen eine zweijährige Ausbildung zum Metzgergesellen und schloss diese als bester Prüfling Nordschwabens ab. 1984 stieg der gerade 18-Jährige in den elterlichen Betrieb ein, wo er in seinem ersten Jahr zunächst alle Stationen des Unternehmens als Metzgergeselle durchlief, um später „alles zu kennen und zu können“. 1986 absolvierte er in Augsburg die Prüfung zum Metzgermeister. Nach mehreren Jahren der Mitarbeit im elterlichen Betrieb musste er 1989 zusammen mit seiner Mutter Maria und Schwester Elisabeth nach überraschender, schwerer Erkrankung seines Vaters quasi über Nacht die Betriebsführung übernehmen. Nach dem leider viel zu frühen Ableben von Werner Schmid sen. im Jahre 1989, folgte eine schwere Übergangszeit, verbunden mit einer Neuorientierung und Neuausrichtung des Unternehmens, da sich der Markt und das Verbraucherverhalten erneut stark verändert hatten. Ziele waren u.a. den Verkauf an Endkunden künftig durch die Eröffnung von weiteren Filialen zu steigern, sowie die seit Firmengründung praktizierte Herstellung von Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Schlachtung und in höchster Qualität besser zu vermarkten, um den Betrieb weiter zu festigen und zu etablieren. 1998 erfolgte die „offizielle Übergabe“ des Betriebes von seiner Mutter Maria Schmid. Seither leitet und führt Werner Schmid die Metzgerei als alleiniger Geschäftsführer. 1994 heiratete er seine Frau Judith Schmid, geb. Greck. Die beiden bekommen drei Kinder: Stefanie (geb. 1993), Werner (geb. 1995) und Maximilian (geb. 1999).